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	<title>Michael K. Trout</title>
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	<description>Gedanken über Leben, Fotografie und Erotik</description>
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		<title>Wenn Du zum Weibe gehst …</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 12:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael K. Trout</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>… vergiss die Peitsche nicht. Gähnen erfüllt den Raum. Kaum ein anderes Zitat ist so abgedroschen und gleichzeitig vollkommen daneben. Die Peitsche nicht zu vergessen ist schön, wenn man damit etwas Schönes machen will. Zum Glück sind wir heute endlich so weit, dass das Leben mit der Peitsche zu einer eigenen Lebensform geworden ist. BDSM. Klar, hier unterhalten wir uns wieder einmal über das Leben im Umgang mit freiwilliger Unterwerfung und ausgeübter Dominanz. Für Blöd-Zeitungsleser wird das auch in naher Zukunft ein Indiz für ausufernde Gewalt, Ankündigung eines demnächst stattfindenden Amoklaufs und Verrohung der bürgerlichen Sitten bleiben. Der Rest der Welt mag es oder lehnt es ab. Jedem das Seine. Weitere Statements gefällig? Gerne doch …</p>
<p>Fotografien so anzulegen, als würde man ein Reiterstandbilder im königlichen Vorgarten ablichten, finde ich gelinde gesagt öde. Wo Bewegung ist, muss Bewegung ins Bild … wo Emotionen sind, müssen Emotionen ins Bild. Die Gesamtgestaltung muss zum Bildinhalt passen und ein Bild muss ohne viele Worte für sich sprechen können. Muss da noch mehr gesagt werden?</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.mktrout.de/wp-content/uploads/2012/05/Peitsche_001web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4085" title="Peitsche_001web" src="http://www.mktrout.de/wp-content/uploads/2012/05/Peitsche_001web-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a></p>
<p>Das Bild ist wieder <a title="Werbung - von irgendwas muß ich ja leben" href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=oxyprint&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">ein Oxyprint</a>. Mittlerweile habe ich mich in diese Dunkelkammer-Technik total verliebt, bin nahezu vernarrt darin. Es ist der absolute Kontrapunkt zum glatten, geleckten Bild, und jedes ist ein Unikat. Auch dieses feine Stück steht zum Verkauf. Interesse? Dann fragt einfach per Mail an, es kostet weniger als man glauben mag. Das Bild ist auf <a title="Achtung Werbung - irgendwie muß ich ja auch leben" href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=art+300&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Ilford Art 300</a> im Format 13&#215;18 cm ausbelichtet. Es ist also nicht nötig, eine gigantische Freifläche an der Wand zu haben, um sich einen echten Trout in die eigenen vier Wände zu holen. Klein, fein, mit Weib und Peitsche.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.mktrout.de%2F%3Fp%3D4084&amp;title=Wenn%20Du%20zum%20Weibe%20gehst%20%E2%80%A6">mitteilen/mailen/aufbewahren</a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Geschützt: Pikanterie und die sexuelle Handlung</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 17:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael K. Trout</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Artikel ist.]]></description>
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		<title>Bildbearbeitung brav und wild</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 17:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael K. Trout</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor nicht all zu langer Zeit hatte ich eine recht lange Diskussion bezüglich Bildbearbeitung. In einem der wenigen Foren die ich noch besuche, wollte mir ein rein digitaler Fotograf (übrigens ein in meinen Augen ein guter Bildermacher) allen Ernstes erzählen, dass erst mit der Digitalfotografie die Bearbeitung von Bildern möglich wurde. Ahja. Wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich zugestimmt. So ganz schief gewickelt wäre der Diskussionspartner nicht, wenn alles stimmen würde, was so vollmundig durch das Internet geblasen wird. Sind es nicht die Analoge, die die Bildbearbeitungsverweigerung immer wieder an ihre Fahnenstange heften? In der Diskussion fiel mir ein Ellenlangschreiberei in einem anderen Analog-Forum (das ich schon lange nicht mehr besuche, weil mir die Rechthaberei dort gewaltig auf den Zeiger geht) wieder ein, die sich um die wahrhafte Fotografie drehte. Dort war tatsächlich zu lesen, dass die Analogen die einzig Wahren seien, weil ein analoges Bild ein analoges Bild ist. Basta und fertig, keine Bearbeitung, keine andere Meinung galt. Hallo? Mal ganz ernsthaft … es gibt auch in der rein analogen Strecke nichts, was man nicht hin- oder wieder wegbearbeiten kann. Weder die Digitalen haben das Bearbeiten erfunden, noch die Analogen das Nichtbearbeiten. Anders lautende Behauptungen sind Humbug! <span id="more-4076"></span></p>
<p>Jetzt erwarten alle Leser ein weiteres Statement von mir. Klar, hier könnte jetzt eine Erläuterung des Begriffes „Bearbeitung“ folgen oder eine von historischen Säulen getragene Abhandlung zur Bildbearbeitung im allgemeinen und speziellen. Hilft das weiter? Kann daraus jemand Honig saugen? Werden Bilder dadurch besser? Auch hier wieder ein Einschub … ja, Bilder werden durch Bearbeitung besser. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Ein guter Fotograf ist auch ein guter Bildbearbeiter. Und wie so überall im Leben sind die Methoden um ein Ziel zu erreichen sehr unterschiedlich. Je nach Methode erhält man auch unterschiedliche Ergebnisse. Eigentlich ist alles unterschiedlich, wenn man nicht von der gleichen Ausgangsposition mit den gleichen Mitteln zu selben Ziel kommen will. Könnte jemand bezüglich Bildbearbeitung den Diskussionsschalter nun endlich auf „off“ stellen? Wohl möglich, dass ich jetzt aus dem Kreis der Analogpuristen zwangsentfernt werde. Nach dem Rauswurf werden die Digitaleuphoriker mich auch nicht aufnehmen, also bin ich fürderhin ein heimatloser Fotograf. Damit werde ich zu leben lernen.</p>
<p>Nachdem wir das geklärt haben, kommen wir endlich zum Bild. In der Dunkelkammer habe ich wieder ein wenig mit dem Oxyprint gezaubert. Einmal die in der Ausführung „brav“ und einmal in „wild“. Der eine Bildbetrachter wird sich wohl mehr in die brave Version verlieben, der andere in die wilde. Übrigens stehen beide Bilder zum Verkauf (Anfragen über Mail, sie sind nicht so teuer wie sie aussehen – 13&#215;18 cm auf edlem Bütten-Baryt) und es würde mich freuen, wenn sie Liebhaber finden. Zurück zu wild und brav. Es ist erstaunlich, wie sich durch die Art der Ausentwicklung die Bildaussage verändert. Zügellose Leidenschaft das eine, Hingabe das andere. Seht Ihr das genau so? Für mich sprechen beide Bilder, jedoch in unterschiedlicher Weise. Wie arm wäre die Fotografie, wenn die Bildbearbeitung sich dieser Stilmittel nicht bedienen würde und Ausentwicklung eines Dunkelkammerprints ist nun einmal eine Art der Bildbearbeitung. Mehr noch, sie macht beide Bilder zu Unikaten. Einmalig und in dieser Art nicht wiederholbar.</p>
<div id="attachment_4077" class="wp-caption alignnone" style="width: 219px"><a rel="lightbox" href="http://www.mktrout.de/wp-content/uploads/2012/05/wildbrav_001web.jpg"><img class="size-medium wp-image-4077" title="wildbrav_001web" src="http://www.mktrout.de/wp-content/uploads/2012/05/wildbrav_001web-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">brav</p></div>
<div id="attachment_4078" class="wp-caption alignnone" style="width: 219px"><a rel="lightbox" href="http://www.mktrout.de/wp-content/uploads/2012/05/wildbrav_002web.jpg"><img class="size-medium wp-image-4078" title="wildbrav_002web" src="http://www.mktrout.de/wp-content/uploads/2012/05/wildbrav_002web-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">wild</p></div>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.mktrout.de%2F%3Fp%3D4076&amp;title=Bildbearbeitung%20brav%20und%20wild">mitteilen/mailen/aufbewahren</a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Oxyprint verrückt</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 10:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael K. Trout</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile gehe ich bestimmt einigen Leuten mit meinem Oxyprint gewaltig auf den Geist. Mich begeistert aber diese Dunkelkammer-Technik und wem das nicht gefällt, der wird ja nicht gezwungen bei mir vorbei zu schauen. Auf der anderen Seite erhalte ich viele begeisterte Zuschriften. Interessant dabei … es sind zumeist Leute, die gar nicht selbst fotografieren. Mehr sogar, es sind Genießer, die sich nicht trauen hier auf dem Blog zu kommentieren. Hat sich die Fotografie zu so einem elitären Kreis entwickelt, dass Nichtfotografen Hemmungen haben? Ok, das ist ein anderes Thema, dem ich mich irgendwann einmal widmen werde. Jetzt zu einem verrückten Erlebnis, das ich mit dem Oxyprint an diesem Wochenende hatte. Bitte anschnallen, jetzt wird es hart. <span id="more-4064"></span></p>
<p>Schon vor einiger Zeit berichtete ich, dass der Oxyprint rein chemisch-physikalisch nicht funktionieren dürfte, da er in der Hauptsache seine Entwicklungskraft aus dem schnell fortschreitenden Oxydationsprozess der Fotochemie zieht. Zwar kennt die Fachwelt einige dieser Verfahren, aber dann zumeist in der Behandlung von Filmmaterialien. In der Papierentwicklung scheint dies (fast) vollkommen unbekannt zu sein. Nun ja, wenn man eine Fotochemie erfunden hat, dann will man auch wissen was alles geht. Herausgefunden habe ich bereits, dass 500 ml Arbeitslösung für 4 bis maximal 6 Prints ausreichend Kraft zur Entwicklung liefert. Dann ist Schluss, fertig, finito. Dachte ich. Irgendwo in meinem kleinen Kopf schwebt ja der Gedanke, diese Chemie auch an andere Dunkelkammer-Artisten zu Verfügung zu stellen. Zudem will ich ja selbst wissen was alles geht. Also teste ich. Spielen bis der Arzt kommt … und nebenbei kommen auch schöne Bilder dabei heraus. Gleich vorweg, wer sich vorstellt beim Oxyprint immer die gleichen, stets vorhersehbaren Ergebnisse zu bekommen, der hat sich tief und heftig geschnitten. Soll es ja auch gar nicht! Es ist ein künstlerisches Verfahren, mit dem Unikate geschaffen werden. Nicht mehr, nicht weniger. Nun habe ich es mir also am Freitag in der Dunkelkammer gemütlich gemacht und einige Bilder ausbelichtet und in Oxyprint entwickelt. Genau 6 Stück einer Serie, die ich später einmal hier vorstellen werde. Und wie es dann so ist, wollte ich noch ein anderes Bild probieren, das auf dem gleichen Negativstreifen um Beachtung buhlte. Ausbelichten, rein in die Oxyprint-Suppe (in der vorher schon 6 andere Prints super gut kamen) und warten. Ich habe ja schon einmal erzählt, dass 15 Minuten Wartezeit eine Kleinigkeit sind und jeder neue Entwicklungsgang in der gleichen Arbeitslösung die Entwicklungszeit erheblich verlängert und zu einem anderen Bildausdruck führt. Da die Prints vorher aber alle in moderater Zeit durchliefen, der letzte Print weniger als eine dreiviertel Stunde gedauert hat, dachte ich es geht noch ein weiteres Bild. Pustekuchen. Nach fast zwei Stunden gab ich auf. Da wollte nichts mehr passieren. Toter Hund. Ich ließ den Print in der Chemie schwimmen und steuerte Richtung Bett. Hundemüde … schlafen. Das war der Freitag.</p>
<p>Samstag. Schlechtes Wetter, Dauerregen. Was soll man anderes machen, als lange zu schlafen und dann noch einmal in die Dunkelkammer huschen. Dreizehn Stunden später (in Zahlen: 13) betrat ich also wieder die Dunkelkammer, von Weisheit umflort schaltete ich auch nur das Rotlicht an, und siehe da, der schwimmende Print hatte sich komplett ausentwickelt. Nach 13 Stunden! Gnadenlos. Verrückt. Und ganz erstaunlich ist der Farbton, den das Bild angenommen hat. Ein cremiges Rotbraun, aber alles ist gut durchentwickelt. Rätsel. Was ist denn da passiert? Ich habe keine Ahnung. Aber das Bild gefällt mir.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.mktrout.de/wp-content/uploads/2012/05/LongTime_001web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4065" title="LongTime_001web" src="http://www.mktrout.de/wp-content/uploads/2012/05/LongTime_001web-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" /></a></p>
<p>What&#8217;s going on man … wie der Ami so schön sagt. War das eine falsche Belichtungszeit? Auf Probestreifen hatte ich verzichtet. Also neue Chemie ansetzen und das Ganze nochmal mit den gleichen Einstellungen durchziehen. Und siehe da, nach knapp 15 Minuten strahlte mir ein Bild entgegen, so wie ich es für den ersten Entwicklungsgang gewohnt bin. Verrückt. Schönheit und Kunst haben ihre Wurzel in der Verrücktheit. Ich habe das schon immer geahnt.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.mktrout.de/wp-content/uploads/2012/05/LongTime_002web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4066" title="LongTime_002web" src="http://www.mktrout.de/wp-content/uploads/2012/05/LongTime_002web-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" /></a></p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.mktrout.de%2F%3Fp%3D4064&amp;title=Oxyprint%20verr%C3%BCckt">mitteilen/mailen/aufbewahren</a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Frivoles Ausgehen</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 14:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael K. Trout</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich vor ein paar Jahren zum ersten Mal den Begriff „frivoles Ausgehen“ gehört habe, konnte ich mir keinen Reim darauf machen. Frivol, klar, der Sinngehalt war mir geläufig. Aber was das mit Ausgehen zu tun haben sollte, erschloss sich mir nicht. Frivole Party? Neeee, ist schon klar. Schon als Schüler haben wir versucht solche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich vor ein paar Jahren zum ersten Mal den Begriff „frivoles Ausgehen“ gehört habe, konnte ich mir keinen Reim darauf machen. Frivol, klar, der Sinngehalt war mir geläufig. Aber was das mit Ausgehen zu tun haben sollte, erschloss sich mir nicht. Frivole Party? Neeee, ist schon klar. Schon als Schüler haben wir versucht solche Dinger zu organisieren und manchmal hat das auch geklappt. Es waren halt die 70er Jahre und einiges war da sowieso frivol. Schwamm drüber, das liegt Jahrzehnte zurück. Als mich aber vor wenigen Jahren ein Paar ansprach, ob ich ein paar Bilder eines frivolen Ausgehens machen könnte, stand ich vollkommen auf dem Schlauch. Im Laufe des Abends klärte sich dann Vieles und ja, es war nett, aber nicht so, dass ich es jeden Abend brauche. Ich will jetzt nicht mit diesen Erfahrungen langweilen, sondern über die damals entstandenen Bilder reden. <span id="more-4057"></span></p>
<p>Was ich als Bilder aufgenommen hatte, war alles gut und schön. Mir fehlte aber im Bildausdruck stets das Frivole. Der Bildeinhalt wollte nicht richtig rüber kommen, sich nicht zeigen. Aus diesem Grund sind die Bilder dann recht schnell in der Versenkung verschwunden. Jetzt, bei meinen Spielereien mit „<a title="Vorsicht, Werbung" href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=search&amp;page_action=query&amp;desc=on&amp;sdesc=on&amp;keywords=art+300&amp;x=0&amp;y=0" target="_blank">Ilford Art 300</a>“ und „<a href="http://www.mktrout.de/?s=oxyprint" target="_blank">Oxyprint</a>“, kam mir dann die Idee, ob vielleicht das Frivole in dieser Kombination zum Leben erweckt werden kann. Und ja, es funktioniert!</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.mktrout.de/wp-content/uploads/2012/05/Golfclub_001web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4058" title="Golfclub_001web" src="http://www.mktrout.de/wp-content/uploads/2012/05/Golfclub_001web-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a></p>
<p>Ein Bild ist ein Bild, ist ein Bild, ist ein Bild. Dadaismus der Fotografie. Wir kennen das. Irgendwie wird es langweilig, wenn man Jahr um Jahr Bilder macht. Kein Wunder, dass so viele Fotografen ständig nach neuen, sensationellen, grandiosen Locations suchen, immer neue Bildeffekte einbauen und nach Sensationen suchen. Groß, größer, am aller größersten. Aktives, engagiertes Fotografieren kann schnell in eine kaum noch zu beherrschenden Gigantismus umschlagen. Auch damit ist irgendwann Schluss, einmal ist es genug. Dann bleibt nur noch das Aufgeben der Fotografie oder die pure Verzweiflung. Für meinen Teil habe ich die Ausarbeitung alter Sachen in neuer Form entdeckt. Ja, das ist eine echte Entdeckungsreise. So manche Perlen wird sichtbar, die vorher als unteres Mittelmaß aussortiert wurde. Nicht selten sind es Sachen, die in der ersten, ursprünglichen Ausarbeitung nicht knacken wollte. Die Serie „frivoles Ausgehen“ ist genau so ein Ding. Erst im Oxypint funktioniert, was vorher nicht auf den Punkt kommen wollte. Geil! Frivol macht Spaß … schon beim Hinschauen.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.mktrout.de/wp-content/uploads/2012/05/Golfclub_002web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4059" title="Golfclub_002web" src="http://www.mktrout.de/wp-content/uploads/2012/05/Golfclub_002web-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a></p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.mktrout.de%2F%3Fp%3D4057&amp;title=Frivoles%20Ausgehen">mitteilen/mailen/aufbewahren</a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Grandios daneben oder grandios gut?</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 12:35:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael K. Trout</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im letzten Blog-Artikel habe ich mich erregt, aufgeregt, war unzufrieden. Irgendetwas von grandiosen Fehlgriffen habe ich gefaselt, fand das erstellte Bild einfach nicht gut. Oder nicht gut genug? Na ja, eine Künstlerseele ist ein empfindsam Ding. Definitiv hatte ich aber nicht so ein Bild heraus bekommen, wie es nach meinem ursprünglichen Plan aussehen sollte. Na [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Blog-Artikel habe ich mich erregt, aufgeregt, war unzufrieden. Irgendetwas von grandiosen Fehlgriffen habe ich gefaselt, fand das erstellte Bild einfach nicht gut. Oder nicht gut genug? Na ja, eine Künstlerseele ist ein empfindsam Ding. Definitiv hatte ich aber nicht so ein Bild heraus bekommen, wie es nach meinem ursprünglichen Plan aussehen sollte. Na toll. Schmollend saß ich in der Ecke, zeigte das „Unglück“ und wurde überrascht. Hier auf meinem Blog, auf G+ und per Mail kamen aufmunternde Rufe. Mehr sogar. Viele fanden das Bild, genau so wie es ist, gut. Richtig gut sogar. Bin ich also lediglich neben der Spur? War nicht das Bild, sondern ich grandios daneben? Fragen die meine kleine Welt bewegen. Über das Ding mit der Kunst muss wohl noch einmal intensiver nachgedacht werden. <span id="more-4054"></span></p>
<p>Es stört gewaltig, dass alleine schon die Nutzung von analogen Fototechniken als Kunst gewertet wird. Ganz im Vertrauen … wenn man nicht fotografieren kann, bringt auch die Analogfotografie kein besseres Bild. Mist bleibt Mist. Andererseits, wer bin ich denn, wenn ich mich hier erhebe und so tue, als wüsste ich ganz genau was gut oder schlecht ist. Jeder Einzelne wird lediglich sagen können, dass ein Bild IHM gefällt oder missfällt. Zudem gibt es dann auch Bilder, bei denen man hin und her gerissen ist. Die Sahnehaube stellen dann die Bilder dar, die einem Betrachter viel und dem anderen wenig bis gar nichts sagen. Da ist es vollkommen wurscht, ob es nun Kunst oder „einfach nur“ Fotografie ist. Man sollte übrigens auch niemals davon ausgehen, dass jeder Mensch Kunst mag. Ganz im Gegenteil! Es gibt viele Leute, die lehnen Kunst ab. Andere haben kein Verständnis für das ganze Kunstgewese. Auch hier wieder mein Bravo! Ich habe großen Respekt vor all jenen Leuten, die ihre Kunst-Ablehnung klar und deutlich zum Ausdruck bringen. Man muss nicht für jeden Scheiß Verständnis haben … das habe ich ja auch nicht. Egal, eine klare Meinung ist immer besser als alles gut zu finden. Schweife ich ab? Nein, jetzt komme ich erst richtig in Fahrt.</p>
<p>Fotokunst Marke Trout. Peng, jetzt ist es raus. Mir ist schnuppe was andere Fotokünstler tun und lassen. In meinem Kopf bildet sich eine Idee und genau so will ich es umsetzen. Vorher mach ich mir Gedanken, ein Konzept, und hinterher folgt Freude oder Ernüchterung. Somit wird es manchmal schwer, den notwendigen Abstand zur fertigen Arbeit zu bewahren. Hausfrauen kennen das bestens … selbstkritisch mäkeln sie an ihrem Sonntagsbraten herum, ohne die begeisterten Esser am Tisch zu beachten. Hier werde ich mich wohl zukünftig am Riemen reißen und mehr auf die „Esser am Tisch“ hören müssen. Tausend Wege führen nach Rom. Vielleicht sollte ich mich daran gewöhnen auch einmal eine in meinen Augen ungewohnte Arbeit zur Diskussion zu stellen. Ein wahrlich schwerer Schritt, da man in der Fotografie heute immer das Gefühl hat, möglichst perfekte und fertige Sachen zeigen zu müssen. Letztlich wird jeder Fotografierende zum Opfer des allgemeinen Glaubens an die Selbstvermarktung nach dem Motto „ich bin der Größte und Perfekteste“. Was vergibt man sich eigentlich, wenn man zugibt, dass man gerade nicht so genau weiß, was man von seiner eigenen Arbeit halten soll?</p>
<p>Nach all diesen Gedanken ist mir jetzt klar, dass man als Fotograf durchaus wissen muss, für wen man seine Bilder macht. Entweder für sich selbst (dann ist einem die ehrliche Meinung von Bildbetrachtern egal und nur Jubelschreie sind zugelassen) oder für Bildbetrachter (dann muss man „sein Baby“ auch einmal ohne schützende Hand laufen lassen). Je mehr uneinige Reaktionen kommen, desto deutlicher kann man seine eigen Bilder aus der richtigen Perspektive betrachten. Ideal ist, wenn ein gezeigtes Werk polarisiert. Je weiter man in den experimentellen Bereich hinein geht, um so polarisierender wirken die Ergebnisse. Wichtige Erkenntnis! Fast bin ich versucht zu behaupten, dass nur das Bild mit einem ordentlichen Pro- und Contra-Potential gut ist. Der Rest hängt bei Ikea als großformatiger Massenkunstkitsch auf Leinwand. Das alle sind keine neuen Erkenntnisse, aber ich wollte es noch einmal neu sortieren. Entschuldigt, wenn ich Euch gelangweilt habe.</p>
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		<title>Grandios daneben</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 15:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael K. Trout</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Lith-Print]]></category>
		<category><![CDATA[Spieltrieb]]></category>

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		<description><![CDATA[Spieltrieb lass Dein güldenes Band flattern! Ja, ich flattere mit. Und irgendwie glaube ich immer, dass andere Kunstveranlagte alles viel besser machen als ich. Drum wird auch immer wieder ausprobiert, was bei anderen Fotokünstler so gut und gerne funktioniert. Naja, oft funktioniert das bei mir nicht. Warum? Vielleicht will ich zu viel und überfordere ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spieltrieb lass Dein güldenes Band flattern! Ja, ich flattere mit. Und irgendwie glaube ich immer, dass andere Kunstveranlagte alles viel besser machen als ich. Drum wird auch immer wieder ausprobiert, was bei anderen Fotokünstler so gut und gerne funktioniert. Naja, oft funktioniert das bei mir nicht. Warum? Vielleicht will ich zu viel und überfordere ganz einfach das Material. Komisch … ist weniger mehr? <span id="more-4049"></span></p>
<p>Nachdem mich der Oxyprint so sehr in seinen Bann gezogen hat, versuche ich es dann auch mal mit der „normalen“ Lith-Entwicklung. Nicht das Easy-Paket, sondern gleich das „richtige“. Volle Packung, sozusagen. Schnell konnte ich feststellen, wenn man das richtige Papier hat, ist das alles ganz einfach und funktioniert gut. Aber „pinselig“ ist die Chemie, wenn man auch nur eine Nuance abweicht. So etwas ist für mich ja immer ein Problem, wenn ich nur ganz gerade Linien ziehen kann, immer nur in dem Fahrwasser, in dem alle Parameter aufeinander abgestimmt sind. Naja, so scheint das irgendwie normal zu sein. Oder etwa nicht? Die vollkommene künstlerische Gestaltung muss in den richtigen Karton passen, sonst darf sie nicht rein (in den Karton). Und wenn man so richtig loslegt um zu spielen, dann bekommt man eben so ein Bild:</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.mktrout.de/wp-content/uploads/2012/04/Lith__005web.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4050" title="Lith__005web" src="http://www.mktrout.de/wp-content/uploads/2012/04/Lith__005web-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a></p>
<p>Ratespiel: Was ist das und was zeigt das Bild? Wer es errät nimmt an der Verlosung einer virtuellen Belobigung teil.</p>
<p>Um nach allen Seiten offen zu sein, nenne ich das jetzt Kunst.</p>
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		<title>Suche Foto-Modelle &#8211; zahle gut</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 14:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael K. Trout</dc:creator>
				<category><![CDATA[spitze Zunge]]></category>
		<category><![CDATA[Foto-Modelle]]></category>
		<category><![CDATA[Typisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Fotografie ist die schönste Sache der Welt, wenn sie nicht von anderen Leuten abhängig ist. Wer sich auf die Menschenfotografie verlegt hat, ist gnadenlos von Menschen abhängig. Nun gut, das kenne ich seit Jahren. Auch dachte ich, schon so ziemlich alles, was man als Fotograf erleben kann, auf meinem Erfahrungskonto gebucht zu haben. Zugekokste Modelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fotografie ist die schönste Sache der Welt, wenn sie nicht von anderen Leuten abhängig ist. Wer sich auf die Menschenfotografie verlegt hat, ist gnadenlos von Menschen abhängig. Nun gut, das kenne ich seit Jahren. Auch dachte ich, schon so ziemlich alles, was man als Fotograf erleben kann, auf meinem Erfahrungskonto gebucht zu haben. Zugekokste Modelle in den 1970ern, übernächtigte und besoffene Modelle in den 1980ern, haarfarbenveränderte Modelle in den 1990ern, nicht erscheinende Modelle in den 2000ern, geldgierige Modelle in den 2010ern. Oder waren es die 1980er, als den Modellen beim Niesen das Pulver aus allen Knopflöchern staubte und etwa doch die 2000er, als die Location wie ein Schnapslager roch? Egal, eigentlich dachte ich über die Jahre eine gewisse Abgeklärtheit erreicht zu haben. Aber jetzt, ganz aktuell, könnte ich nur noch kotzen. Ein Lagebericht zur Foto-Nation. <span id="more-4044"></span></p>
<p>Deutschland sucht das Supermodell. Germany is gugging for the next Topf-Model. Dumm wie Brot und Abziehbild … ups, diese Sendung gibt es noch nicht, wäre aber mal ein geiler Titel für ne Model-Soap am seichten TV-Nachmittag. Und weil es gerade so angesagt ist, machen an jeder Ecke irgendwelche Model-Such-und-Find-Seiten im Internet auf, oder haben schon vor längerer Zeit aufgemacht oder sind irgendwie da. Nun greift sich … nennen wir sie Irgendwie und sie steht stellvertretend für eine Heerschar Möchtegern-Modelle … die Tastatur und tippt das ab, was sie auf x-tausend anderen Sättkardds schon gelesen hat. „Jung, begabt, pünktlich, offen, blablabla.“ Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein. Ok. „Ich freue mich, dass Du meine [ich weigere mich den dort sichtbaren Kram anders als Sättkardd zu bezeichnen] gefunden hast. Ich bin nur an Pay interessiert. Bitte gibt Deine Fotoidee, Deine Referenzen, Deine Wunschtermin, Deine Telefonnummer an. Wenn es mir zusagt, melde ich mich bei Dir.“ Ach Schnucki, Dir kann geholfen werden. Aber was soll der Spaß denn kosten? Darüber ist kein Wort zu lesen. Macht nichts, dann bewerbe ich mich mal und frage nach.</p>
<p>Hallo Irgendwie, ich bin, ich kann, ich tue … natürlich ausgefeilt und in mehr als 15 Worten dargestellt … und möchte mit Dir folgendes Shooting umsetzen: Es noch eine kurze Umschreibung des Projektes. Abschließend dann die Frage, welchen Stundensatz sie aufruft. Shooting nur mit Vertrag, klar, und meine Bilder sind meine Bilder. Dafür lege ich auch gutes Geld auf den Tisch des Hauses. Für telefonische Absprachen dann noch meine Telefonnummer und alles scheint gut zu sein. Manchmal kommen Antworten schnell, manchmal dauert es etwas länger. Nicht schlimm, da ich ja auch nicht Vormittags suche, um Nachmittags das Shooting zu machen. Antwort kommt fast immer und der Inhalt dieser Nachrichten ist häufig in jede Richtung erbaulich, wenn man auf Lachnummern steht. Es folgt eine knappe Typisierung.</p>
<p><strong>Der 200-Typ</strong><br />
Die Antwort kommt schnell, der Nachrichteninhalt ist kernig, knackig, zackig und kurz: 200<br />
Mehr nicht, nur die drei Ziffern: zwei, null, null. Kohlköpfe, Gummibärchen, Hosenknöpfe? In der Stunde, am Tag, für eine Woche? Was nun? Inhaltliche Leere. Wer derart kommuniziert, wird sich mit mir niemals in einem Shooting auf einer Wellenlänge bewegen können. Kein weiterer Gesprächsbedarf.</p>
<p><strong>Der ich-weiß-nicht-Typ</strong><br />
Antwort kommt einige Tage später, ist angefüllt mit Komplimenten aber die Preisfrage ist nicht beantwortet. Man schreibt hin, man schreibt her, bekommt auf den entscheidenden Punkt keine Auskunft. „Hach, ich weiß nicht was ich nehmen soll.“ Hoppala, in der Sättkardd stand, dass sie nur an Pay-Aufträgen interessiert ist. Also Telefon, mit der Bitte um klare Ansagen. „Ich nehme immer 300 bis 400 Euro &#8230;“ Ok, bei einer derartigen Preisstellung hätte ich auch möglichst lange mit der Preisnennung gezögert. Ich sage jetzt nicht, zu welchem Kurs ich echte Playboy-Mädels bekomme, aber so ganz weit ist das nicht entfernt. Da weiß ich aber was ich bekomme und die Mädels vom Playboy sind echt professionell. Aber das ist gerade nicht dran. Also vielen Dank fürs Gespräch.</p>
<p><strong>Der bin-unterwegs-Typ</strong><br />
Antwort kommt, alles soweit in Ordnung. Nun geht es nur noch um einen Termin. „Lass uns telefonieren.“ Da geht es nicht &#8230; jetzt nicht … hier nicht und da nicht, weil Unterwegs, Termin, Arbeit, Freund, Freundin, Disco oder Sonstwas gerade dran ist. Um Missverständnissen vorzubeugen: Es geht um den Telefontermin, zur Vereinbarung des Shooting-Termins. Danke, Sättigungsgrad erreicht.</p>
<p><strong>Der lern-erst-fotografieren-Typ</strong><br />
Nun kommen wir zu meiner liebsten Typisierung. „Ich habe Deine Bilder angesehen und glaube, mit etwas Übung bist Du bald auf dem richtigen Weg. Sprich mich bitte &#8230;“ In der Regel lese ich dann nicht mehr weiter, da oft Links zu „großen“ Bildbearbeitungshobbyisten zum Besten gegeben werden, die ich mir dann für einen Lachabend mit echten Kollegen aufhebe. Das haben wir tatsächlich schon mal gemacht und festgestellt, dass wir allesamt schon Ausstellungen hatten und mit der Fotografie Geld verdienten, als diese „Musterbeispiele“ noch nicht einmal geboren waren. Jugend ist kein Verdienst und alt wird man von alleine, aber wenigstens sollte man sich einen Namen gemacht haben, wenn man von sich Reden machen möchte. Solche Links immer hilfreich, da sonst niemand von diesen Könnern jemals Kenntnis erlangt hätten.</p>
<p><strong>Der D-Körbchen-Typ</strong><br />
„Alle wollen meine Brüste!“ Alle? Das kann nicht sein, ich will Menschen. Dabei ist mir vollkommen egal, ob A, B, C, D, DD, DDD, DDDDDDDDD … ich verliere mich gerade. Jetzt wäre es auch nicht schlimm, wenn man nach Klärung der Sachlage zum eigentlichen Thema übergehen könnte. Aber nein, alles in der Kommunikation reduziert sich auf Brüste. Ich dachte immer, nur einige Männer wäre auf Brüste fixiert. Das ist gar nicht so! Es gibt Frauen, deren Oberweite zentraler angeordnet ist, als der Nabel der Welt. Das macht mich sprachlos und bevor mir eine Brustfixierung widerfährt, gehe ich einem solchen Shooting lieber aus dem Weg.</p>
<p><strong>Der Bildersammel-Typ</strong><br />
„Ich bekomme alle Bilder unbearbeitet sofort nach dem Shooting ausgehändigt.“ Na prima, das liebe ich. Ganz ehrlich, in meinen Shooting-Anfragen steht immer, dass ich analog fotografiere. Wer das nicht einordnen kann: Fotografie auf Film. Das betone ich stets, weil analog könnte ja auch Käse sein. Irgendwann bringe ich das mal und drücke so einem Mädel einen auf ISO 6400 gepushten Tri-X in die Hand. Schon jetzt freue ich mich auf das Gesicht. Aber was soll das überhaupt? Ich zahle für das Shooting, betreibe Aufwand, gebe meine Arbeitszeit, investiere in Material … und die Arie wurde schon Millionenmal gesungen worden. Zu den Bildersammeltypen ist das jedoch noch nicht durchgedrungen. Bevor ich Aufklärungsunterricht leiste, lasse ich lieber den beginnenden Kontakt einschlafen. Das ist für beide Seiten besser.</p>
<p><strong>Der Sissi-Egon-Typ</strong><br />
Letzter Spezialtyp und stets eine Freude. Hier geht es ganz deutlich und selbstverständlich um die Begleitperson. „Nur Egon darf mich schminken, nur Egon macht mir die Haare, nur Egon weiß was gut für mich ist und nur Egon ist für das Ausrichten des Lichts zuständig.“ Oh, Model und Assistent im Doppelpack! Das ist doch mal ne tolle Sache. Blöd nur, dass auch Egon seine verbrachte Zeit in Euronen umsetzen will. Und was soll das? Licht ist meine Sache und außerdem sage ich klar und deutlich, wo es im Shooting lang geht. Schließlich bin ich der Fotograf, lege die Kohle auf den Tisch, will genau die Bilder haben die ich brauche und der Assi ist mir sowieso zu teuer. Noch Fragen? Egon, mach mir die Sissi, aber nicht wenn ich fotografieren will.</p>
<p>Ende der Typisierungen. Nun soll nicht der Eindruck entstehen, die ganze Welt wäre schlecht. Nein, es gibt auch freundliche, nette, umgängliche Menschen, Männlein und Weiblein, die ganz normal und gut gelaunt kommunizieren können und mit denen nicht nur die Vereinbarung eines Shooting-Termins eine wahre Freude ist. Nur bleibt zurzeit leider wenig Korn, zwischen all der Spreu, übrig. In letzter Zeit habe ich mehr mit den oben genannten Typen zu tun, als mit normalen. Vielleicht sollte ich auf Blümchen umsteigen. Eventuell liegt da aus Zufall noch die eine oder andere Maid im Gebüsch, die sich ohne Komplikationen ablichten lässt. Kräftezehrender kann dieser Weg auch nicht sein und beinhaltet vielleicht sogar mehr Erfolgschancen. Oder was ist hier los? Ist hier überhaupt etwas los? =&gt; <a title="Mail" href="mailto: michael@mktrout.de" target="_blank">Kontakt</a></p>
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		<title>Pikanterie bewegt meine Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 09:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael K. Trout</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotopapier]]></category>
		<category><![CDATA[Oxyprint]]></category>
		<category><![CDATA[Pikanterie]]></category>
		<category><![CDATA[Pornart]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Jahren war die PornArt-Fotografie recht angesagt und ich muss sagen, auch sehr einträglich. Damals hatten diese Bilder jedoch absolut nichts mit den Bildern zu tun, die wir heute im Internet-Wust ertragen müssen. Art ist und war das englische Wort für Kunst und auch wenn man über den Kunstbegriff streiten kann, sollte es trotzdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Jahren war die PornArt-Fotografie recht angesagt und ich muss sagen, auch sehr einträglich. Damals hatten diese Bilder jedoch absolut nichts mit den Bildern zu tun, die wir heute im Internet-Wust ertragen müssen. Art ist und war das englische Wort für Kunst und auch wenn man über den Kunstbegriff streiten kann, sollte es trotzdem ein gewisses Niveau bewahren. Explizites Abbilden von Schamlippen ist keine Kunst, nie und nimmer. Wenn in heutiger PornArt-Massenware noch ein mehr oder weniger erigiertes Glied zu sehen ist, dann sind der Plattheit kaum noch Grenzen geboten. Die Erotik bleibt auf der Strecke und von Kunst kann nur noch in der Hinsicht die Rede sein, dass dem männlichen Akteur überhaupt noch ein benötigtes Blut in das abzubildende Teil fließt. Blitzgewitter und klinische Reinheit sind weder erotisch noch künstlerisch wertvoll und pikant ist an diesen Aufnahmen nicht einmal die Präsentation. So ist mir die Lust an meine Bildern dieses Sujets vergangen. <span id="more-4040"></span></p>
<p>Nachdem ich nun den Oxyprint wieder-erfunden habe, überkam mich der Gedanke es auch mit pikanten Bildern zu versuchen. Tja, was soll ich sagen … so schön waren die Bilder noch nie. Eines habe ich ja schon gezeigt, das Nächste ist jetzt auch hinter den <a title="Passwort gibt es auf Anforderung" href="http://www.mktrout.de/?p=4037" target="_blank">bekannten „verschlossenen Türen“ zu sehen</a>. Einfach irrwitzig, wie herrlich der Oxyprint Pikanterie unterstützt und dabei noch die Art des Fotopapiers zur Geltung bringt. Hier habe ich das „<a title="da kann man es kaufen" href="http://www.spuersinn-shop.de/index.php?page=search&amp;keywords=art+300&amp;cat=&amp;mnf=4&amp;x=26&amp;y=12" target="_blank">Ilford Art 300</a>“ verwendet, ein Fotopapier mit einer sehr rauen und ungleichmäßigen Oberfläche. Da offensichtlich die Fotoemulsion durch die Papierstruktur unterschiedlich dick aufgetragen ist … bei dieser Entwicklungsmethode genügt ja schon ein Hauch, als weniger als 1/100 Millimeter … und auch die Chemie in der Ausentwicklung „Nester“ bildet, komme ich sehr schön an einen ganz besonderen Bildausdruck. Das ist fantastisch. Wenn ich jetzt diese Bilder als Pikanterie bezeichne, dann trifft das zu 100% zu.</p>
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		<title>Geschützt: Pikanterie – sehr pikant</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 09:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael K. Trout</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[fsk18 - Jugendschutz]]></category>
		<category><![CDATA[PornArt]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Artikel ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<form action="http://www.mktrout.de/wp-pass.php" method="post">
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