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	<title>Kommentare zu: Ist es denn die Möglichkeit?</title>
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	<description>Gedanken über Leben, Fotografie und Erotik</description>
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		<title>Von: Michael K. Trout</title>
		<link>http://www.mktrout.de/?p=2895&#038;cpage=1#comment-3294</link>
		<dc:creator>Michael K. Trout</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 20:09:26 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, wo fängt es an, wo hört es auf?
Ronnie, ich glaube nicht, daß tatsächlich irgendwo Schluß ist. Fortschritt kann man nicht verteufeln, weil er einerseits zu jeder Hochkultur gehört und andererseits der Garant ist, daß aktiv und kreativ gelebt werden kann. Aus dieser Sicht mag es wohl angehen, daß irgendwann eine Kamera auf den Markt kommt, die auch noch mit Restlichtverstärker das Unsichtbare sichtbar macht.
Dies kann gut und richtig sein. Gleichzeitig wird jedoch der Abstand zwischen einfacher Abbildung und bewußt gestaltetem Bild größer. Hierauf müssen all die achten, denen das gute Bild am Herzen liegt.

Ich finde es erschreckend, wenn die Masse der Fotografierenden eine Kamera nach Datenblatt kaufen (und einsetzen), ohne bewußt die Fähigkeiten des Gerätes in Bildgestaltung und Bildausdruck einzubringen. Es ist nicht die Technik die stört, sondern die bedenkenlosen Anwender.

Vielleicht setzt in der jetzigen Welle endlich wieder das Bemühen um das aussagekräftige Bild ein. &lt;a href=&quot;http://www.mktrout.de/?p=2919&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Weiter oben&lt;/a&gt; habe ich eine Fotoepoche besprochen, in der es um den speziellen, dynamischen Bildausdruck ging. Die Epoche war nur kurz und wird in der heutigen Diskussion sehr negativ bewertet. Aber auch das gab es schon mehrfach in der Fotografie. Alles scheint sich zu wiederholen und alles drehte (und dreht) sich um die Technik. Warum soll ein Fotograf immer sagen, mit welcher Kamera, welchem Film, welchem Entwickler, welchem Sonstwas das Bild so geworden st, wie es zru Präsentation kommt? Mir ist das schleierhaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, wo fängt es an, wo hört es auf?<br />
Ronnie, ich glaube nicht, daß tatsächlich irgendwo Schluß ist. Fortschritt kann man nicht verteufeln, weil er einerseits zu jeder Hochkultur gehört und andererseits der Garant ist, daß aktiv und kreativ gelebt werden kann. Aus dieser Sicht mag es wohl angehen, daß irgendwann eine Kamera auf den Markt kommt, die auch noch mit Restlichtverstärker das Unsichtbare sichtbar macht.<br />
Dies kann gut und richtig sein. Gleichzeitig wird jedoch der Abstand zwischen einfacher Abbildung und bewußt gestaltetem Bild größer. Hierauf müssen all die achten, denen das gute Bild am Herzen liegt.</p>
<p>Ich finde es erschreckend, wenn die Masse der Fotografierenden eine Kamera nach Datenblatt kaufen (und einsetzen), ohne bewußt die Fähigkeiten des Gerätes in Bildgestaltung und Bildausdruck einzubringen. Es ist nicht die Technik die stört, sondern die bedenkenlosen Anwender.</p>
<p>Vielleicht setzt in der jetzigen Welle endlich wieder das Bemühen um das aussagekräftige Bild ein. <a href="http://www.mktrout.de/?p=2919" rel="nofollow">Weiter oben</a> habe ich eine Fotoepoche besprochen, in der es um den speziellen, dynamischen Bildausdruck ging. Die Epoche war nur kurz und wird in der heutigen Diskussion sehr negativ bewertet. Aber auch das gab es schon mehrfach in der Fotografie. Alles scheint sich zu wiederholen und alles drehte (und dreht) sich um die Technik. Warum soll ein Fotograf immer sagen, mit welcher Kamera, welchem Film, welchem Entwickler, welchem Sonstwas das Bild so geworden st, wie es zru Präsentation kommt? Mir ist das schleierhaft.</p>
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	<item>
		<title>Von: Ronnie</title>
		<link>http://www.mktrout.de/?p=2895&#038;cpage=1#comment-3283</link>
		<dc:creator>Ronnie</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 08:34:04 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank für die Antwort. Da könntest Du recht haben, dass dies der Fortschritt ist. Nur ist es eben nicht mein Fortschritt.

Bei der D3s war ich auch entsetzt, dass jetzt in diese Richtung der Marketingzug fährt. Waren es früher noch die Angaben über Megapixel und Zomm, so ist jetzt die Empfindlichkeit an der Reihe?!

Wo fängt das an und wo ist da schluss? Vollautomatikkamera mit 100 MP, Objektiv 15 - 500 mm und Sorglosmodus bei ISO 250.000?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die Antwort. Da könntest Du recht haben, dass dies der Fortschritt ist. Nur ist es eben nicht mein Fortschritt.</p>
<p>Bei der D3s war ich auch entsetzt, dass jetzt in diese Richtung der Marketingzug fährt. Waren es früher noch die Angaben über Megapixel und Zomm, so ist jetzt die Empfindlichkeit an der Reihe?!</p>
<p>Wo fängt das an und wo ist da schluss? Vollautomatikkamera mit 100 MP, Objektiv 15 &#8211; 500 mm und Sorglosmodus bei ISO 250.000?</p>
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		<title>Von: Michael K. Trout</title>
		<link>http://www.mktrout.de/?p=2895&#038;cpage=1#comment-3199</link>
		<dc:creator>Michael K. Trout</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 08:43:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ronnie, vielleicht ist der Fortschritt genetisch bedingt. Eine Art Veranlagung, dass es immer weiter gehen muss, niemals stehen bleiben darf. Dies wird mit technischen Werten begründet, weil man ja eine Begründung braucht.

Vollkommen schockiert war ich über die Präsentation der neuen &lt;a href=&quot;http://www.photoscala.de/Artikel/H%C3%B6chstempfindlich-Nikon-D3s-aktualisiert&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Nikon D3s&lt;/a&gt;, die in ISO-Zahlen geht, die auch ich nicht beherrschen kann. Klar, wenn ich nur auf den Auslöser drücke, dann kommt ein Bild raus und fertig. Aber wenn ich planvoll an ein Bild oder gar eine Bildserie heran gehe, dann übersteigt es meine Vorstellungskraft, wenn mehr als 3200 ISO aufgerufen werden. Mehr kann sich ein Mensch nicht vorstellen, weil die Seherfahrung des klaren Sehens bei ungefähr 2800 ISO nicht mehr gegeben sind. So ist das eben.

Wenn ich natürliche Bilder machen möchte, mich von der Hammerschärfe verabschieden will, dann muss ich eben mit den ISOs runter. Ganz besonders, wenn Bilder sprechen sollen.

Aber warum ereifern wir uns? Ist es nicht so, dass heute nicht mehr das aussagefähige Bild, sondern die möglichst perfekte Abbildung gefragt ist? Solche Bilder brauchen Fotografen, die keinerlei Interpretationsspielräume zulassen können. Und nach meiner Erfahrung gehört eine Menge Mut und Selbstvertrauen dazu, ein Bild zu zeigen, in dem jeder Betrachter seine eigen Interpretation einbringen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ronnie, vielleicht ist der Fortschritt genetisch bedingt. Eine Art Veranlagung, dass es immer weiter gehen muss, niemals stehen bleiben darf. Dies wird mit technischen Werten begründet, weil man ja eine Begründung braucht.</p>
<p>Vollkommen schockiert war ich über die Präsentation der neuen <a href="http://www.photoscala.de/Artikel/H%C3%B6chstempfindlich-Nikon-D3s-aktualisiert" rel="nofollow">Nikon D3s</a>, die in ISO-Zahlen geht, die auch ich nicht beherrschen kann. Klar, wenn ich nur auf den Auslöser drücke, dann kommt ein Bild raus und fertig. Aber wenn ich planvoll an ein Bild oder gar eine Bildserie heran gehe, dann übersteigt es meine Vorstellungskraft, wenn mehr als 3200 ISO aufgerufen werden. Mehr kann sich ein Mensch nicht vorstellen, weil die Seherfahrung des klaren Sehens bei ungefähr 2800 ISO nicht mehr gegeben sind. So ist das eben.</p>
<p>Wenn ich natürliche Bilder machen möchte, mich von der Hammerschärfe verabschieden will, dann muss ich eben mit den ISOs runter. Ganz besonders, wenn Bilder sprechen sollen.</p>
<p>Aber warum ereifern wir uns? Ist es nicht so, dass heute nicht mehr das aussagefähige Bild, sondern die möglichst perfekte Abbildung gefragt ist? Solche Bilder brauchen Fotografen, die keinerlei Interpretationsspielräume zulassen können. Und nach meiner Erfahrung gehört eine Menge Mut und Selbstvertrauen dazu, ein Bild zu zeigen, in dem jeder Betrachter seine eigen Interpretation einbringen kann.</p>
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		<title>Von: Ronnie</title>
		<link>http://www.mktrout.de/?p=2895&#038;cpage=1#comment-3074</link>
		<dc:creator>Ronnie</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 19:16:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.mktrout.de/?p=2895#comment-3074</guid>
		<description>Sehr schön und sehr informativ! Hätte man das als Digitalbild in den gängigen Foren eingestellt, hätte man sich vorwerfen lassen müssen, dass das Bild verwackelt sei :-).

Ich finde die Bewegungsunschärfe sehr gut und gerade als Serie sehr ansprechend. Es ist schon erstaunlich (oder soll ich erschreckend sagen), wie sich die Fotografie gewandelt hat. Da schreit die Masse der DSLR-Besitzer nach ISO 6400 ++ und &quot;früher&quot; haben die alten Meister mit ISO 25 erstaunliches geleistet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schön und sehr informativ! Hätte man das als Digitalbild in den gängigen Foren eingestellt, hätte man sich vorwerfen lassen müssen, dass das Bild verwackelt sei <img src='http://www.mktrout.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Ich finde die Bewegungsunschärfe sehr gut und gerade als Serie sehr ansprechend. Es ist schon erstaunlich (oder soll ich erschreckend sagen), wie sich die Fotografie gewandelt hat. Da schreit die Masse der DSLR-Besitzer nach ISO 6400 ++ und &#8220;früher&#8221; haben die alten Meister mit ISO 25 erstaunliches geleistet.</p>
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