Artikel mit ‘digital’ getagged

Bitte gebt mir Antworten

Montag, 26. Juli 2010

Vorgestern habe ich die Frage gestellt, warum so häufig digitale Bildwerke auf retro und analog getrimmt werden. Ich bitte um Antworten, was einzelne Fotografen dazu treibt, ein vollkommen digital erstelltes Bild am Ende als Analogbild auszugeben.
Nein, ich will nicht verurteilen … ich will nur verstehen …

Das Paradox des perfekten Unperfektionismus

Samstag, 24. Juli 2010

Auf meinen Streifzügen durch das Internet stieß ich auf ein Paradox des perfekt umgesetzten Unperfektionismus. Da mich beruflich und privat die Sofortbild-Fotografie nicht mehr loslassen möchte, schaue ich natürlich auch die Werke von anderen Fotografen an. Teilweise bin ich erstaunt, was da alles zu sehen ist. Ich hätte es nie für Möglich gehalten, zu welchen gigantischen Leistungen Polaroid-Kameras in der Lage sind und wie gestochen scharf ein abgelaufener Polaroid-Film abbilden kann. Ganz ehrlich, heute wurde ich aufgeklärt … ich bin naiv. Weit über die Hälfte aller auf flickr & Co. gezeigten „echten“ Polaroids sollen digitale Fakes sein. (weiterlesen…)

Gradation – wichtiges Fotografenwissen

Montag, 18. Januar 2010

Eines der am häufigsten gebrauchten Wort in der Fotografie ist „Gradation“. Es gibt auch kaum einen wichtigeren Begriff, um das Spektrum des fotografischen Gestaltungsraums vollständig zu erfassen. Leider haben sich im Laufe der Zeit eine Menge Missverständnisse hierzu angesammelt. Viele Fotografierende könnten wesentlich bessere Bilder erreichen, wenn sie die Zusammenhänge und Wirkweisen der Gradation richtig anwenden. Deshalb möchte ich das Thema jetzt ein wenig in Praxisnähe rücken. (weiterlesen…)

Kleine Fotoschule – Abstraktion und Surrealismus

Dienstag, 05. Januar 2010

Gewöhnlich ist das Gewöhnliche das Maß aller Dinge. Wie sehr sträuben wir uns dagegen, als gewöhnlich bezeichnet zu werden, weil es die Umschreibung des allgemeinen Durchschnitts darstellt. Der Durchschnitt erregt keine Aufmerksamkeit. Der Durchschnitt ist eben nur das „größte gemeinsame Vielfache“. Ich hätte nie gedacht, dass ich die Mengenlehre einmal auf die Fotografie anwenden kann. Aber leider ist es harte Realität. Um daraus zu entfliehen, versuchen schon seit ehedem Fotografen das außergewöhnliche Bild zu erschaffen. In der kleinen Fotoschule möchte ich heute auf diese Außergewöhnlichkeit eingehen. (weiterlesen…)

Gedanken über die Moderne

Sonntag, 25. Oktober 2009

Was ist das Moderne eigentlich für ein Ding? Modernität gab es schon immer. Im Grunde ist es die Beschreibung dessen, was in einer Epoche als zeitgemäß gilt. So war der Bau von Pyramiden bei den ollen Ägyptern modern, wie auch das Tragen von Strohhüten im ausklingenden 19. Jahrhundert. Jede Epoche definiert einen anderen Umstand als Modern. Heute ist es das Nutzen von elektronischen Geräten und in dessen Folge der digitalisierte Informationsfluss. Mein Auto ist übrigens volldigital. Wenn Regentropfen auf die Windschutzscheibe treffen, schalten sich die Scheibenwischer an, wenn ein Sensor meldet, dass es dunkel wird, geht das Licht an. Einparken, Fahrzeugabstand und noch einiges mehr wird überwacht, um mir digital Nachricht zu geben. Und wenn ein Stau auf meinem Weg liegt, weiß mein Navi das und leitet mich über kleinste Nebenstraße, weil der digitale Informationsfluss ihm schon geflüstert hat, dass auch die Ausweichstrecken überfüllt sind. Wenn ich im Auto sitze, dann erkennt mein Handy, dass ich es nicht in die Hand nehmen muss, um zu telefonieren. Bekannte Nummern, die mich anrufen, werden übrigens mit Namen angesagt. Das ist digital und modern. (weiterlesen…)

Fotografie und Zeitzeuge

Samstag, 06. Juni 2009

Irgendwie wohne ich im Tal der Ahnungslosen. Ich weiß nicht, was das Publikum sehen will, ich weiß nicht, was ich zeigen soll, ich weiß nicht, was im Auge der Betrachter gute Bilder sind. So geht es mir jedenfalls im Moment. Innerlich habe ich das Gefühl, dass mir gerade wirklich große Serien gelingen. Aber dann kommt die Unsicherheit, weil mich das Übermaß des bejubelten Mittelmaßes hemmt. So kann es nicht weiter gehen. Was ist gute Fotografie? (weiterlesen…)

Geistererscheinung

Samstag, 30. Mai 2009

Wenn Fotografie beständig hammerscharf an das Semireale klopft, wird bald jedes Bild langweilig. Mir geht es jedenfalls so, dass ich das Gähnen angesichts der unsäglich vielen Fotogalerien im Internet kaum noch unterdrücken kann. Immer wieder das Gleiche, manchmal wurden die Personen ausgetauscht, oder die Vermutung liegt nahe, dass es sich gar nicht um andere Personen handelt. So genau erkennt man das nicht, weil alles gleich aussieht. Wir erleben eine Phase der Konservierung von Geistererscheinungen. (weiterlesen…)

Der Geist der Tänzerin

Donnerstag, 28. Mai 2009

Analoge Fotografie ist das Spiel mit allen Medien. Ich könnte ja schon mal verraten, was in den nächsten Wochen alles so auf die analoge Gemeinde zukommt … aber nein, das lasse ich jetzt. Viel spannender ist für mich, zu was das neue Filmmaterial Rollei UNIVERSAL fähig ist. Lochkamera und hoch technisiertes Material … ob das funktioniert? Ja, es funktioniert gnadenlos gut! (weiterlesen…)

Wirtschaftskrise, Depression und Schweinekram

Samstag, 02. Mai 2009

Derzeit die beste Methode der Krisenbewältigung ist das Ignorieren der Nachrichtensendungen. Ich habe den Eindruck, dass nicht reine Information, sondern opportunistisches Sensationsgeplapper den höchsten Nachrichtenwert besitzt. Hören will das keiner mehr. Wenn ich bei den Nachrichten weghöre, dann weiß ich von der Miesere nichts und bei der aktuellen Inhaltsleere macht das auch nichts. Wissen ist Macht – Nichtwissen ist die beste Überlebensstrategie. Eine Vielzahl der Nachrichtenmeldungen lässt den Eindruck entstehen, eine gut gemachte Propagandamaschine redet die Depression herbei. Beginnt hier eine neue Verschwörungstheorie? (weiterlesen…)

Künstler, Tester, Geistesgestörter

Donnerstag, 02. April 2009

Seit rund zwei Monaten jage ich wie ein Geistesgestörter in Sachen analoger Fotografie durch die Lande. Im Grunde war das auch vorher schon so, aber jetzt ist es doch ganz anders. Zum Anfang des Jahres hatte ich vor, mehr in meine künstlerischen Arbeiten zu investieren. Der eingeschlagene Weg war gut, aber die Umsätze für das Überleben zu mager. Da kam mir das Angebot von Spürsinn gelegen, auf Honorarbasis mein fotografisches Wissen in deren Geschäftserweiterung einzubringen. Mit diesem Schritt habe ich zwar einen größeren Teil meiner künstlerischen Freiheit eingebüßt, aber einen beachtlichen Teil zur Existenzsicherung gewonnen. Laufe ich in Zukunft ein lachendes und ein weinendes Auge durch die Gegend? Zu einem Geistesgestörten würde dies gut passen. (weiterlesen…)

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