Artikel mit ‘Licht’ getagged

Scharfe Unschärfe – die Erweiterung

Sonntag, 10. Januar 2010

Nachdem ich gestern über die scharfe Unschärfe doziert habe, kam natürlich schnell das erlebte Leid vieler Fotografen zutage: Richtiger Blendeneinsatz und Tiefenschärfe bedürfen Übung. Zudem wird häufig die Ansicht geäußert, dass Digitalfotografen dieses Stilmittel nicht in vollem Umfang einsetzen können. Wie so oft in der Fotografie vermischen sich Realität und Missverständnisse. Deshalb möchte ich mit diesem Nachschub zur „kleinen Fotoschule“ einige Dinge klarstellen und Wege zur einfachen Anwendung aufzeigen. (weiterlesen…)

Ist es denn die Möglichkeit?

Mittwoch, 07. Oktober 2009

Gestern gab es bei meinem Teilzeitbrötchengeber einen Bericht über den Rollei ATP. Nun ja, ich habe ja schon so einige Sachen über diesen Film geschrieben. Zu behaupten, es sei mein Lieblingsfilm, ist etwas zu hoch gegriffen. Aber das „Ding“ ist einfach gut. Wenn man Zeit und Muse hat, ist der Film sogar sehr gut. Mein Name ist Ungeduld und meine Bilder haben ganz klar den Anspruch auf Vermarktung. Gerade hier leistet der ATP gewaltig gute Dienste … wenn man hoch auflösende Bilder braucht. In der Menschenfotografie kommt das ja weniger in Betracht, aber es geht. Deshalb wundert mich, dass mir heute einige E-Mails weitergeleitet wurden, bei denen es genau um die Frage des ATP und Menschenfotografie geht. (weiterlesen…)

Kaffeebecher, Deckenlampe und blanke Brüste

Dienstag, 21. April 2009

Nichts ist unplanbarer als die ursprünglichste Form der Fotografie: die Lochkamera. Wie zu Beginn des fotografischen Zeitalters bin ich mit der Langzeitbelichtung unterwegs, um das Leben so einzufangen, wie es sich mir bietet. Zugegeben, in den Urzeiten der Lichtkonservierung – etwas anderes ist die Fotografie nicht – gab es noch kein Filmmaterial mit 400 ISO/ASA, keine Rotsensibilisierung und zudem nutzten die Urväter der Fotografie schon objektivbestückte Kameras. Aber kleine historische Ungenauigkeiten sollen uns jetzt nicht stören. Mein Lieblingsfilm ist eben der Rollei R3 und es hat niemand gesagt, dass ich mit einem Schlag zum Puristen mutieren muss, nur weil ich der linsenlosen Fotografie fröne. Und wenn ich alle Lebenssituationen einfangen möchte, dann gehört selbstverständlich auch die linsenlose Aktfotografie dazu. (weiterlesen…)

Dann fiel die Lochkamera um

Montag, 20. April 2009

Belichtungszeiten um dreißig Minuten sind eine Herausforderung für jeden Fotografen. Einfach nichts ist planbar, was in dieser Zeit alles geschehen kann. Das Licht kann sich ändern, das Modell kann seinen Urinaldrang nicht mehr halten oder der Fotograf stößt mit dem Fuß an das Stativ und die ganze Pracht fällt um. Besonders interessant wird es, wenn sich beim Kamerasturz ein sonst lichtschützendes Kläppchen öffnet und das ungehindert wirken kann, was sonst nur wohl dosiert auf den Film gelenkt werden soll. (weiterlesen…)

Bemerkungen zum Schluss

Freitag, 20. Februar 2009

Wenn es um die Fotografie geht, dann finde ich kein Ende. Wenn es um Eigenschaften von Aufnahmemedien geht, dann gerate ich schnell in die Gefahr der ausufernden Erklärungen. Jetzt habe ich lang und breit über Filme geredet und nun soll damit Schluss sein. Trotzdem hier noch ein paar ganz kernige Bemerkungen, die jedem Fotografierenden den Weg zu bessere Bilder ermöglichen. Aus diesem Grund greife ich einige viel benutzte Fotografenweisheiten auf und schaue hinter die Kulissen, ab das alles so stimmt. (weiterlesen…)

Super oder nur panchromatisch?

Dienstag, 17. Februar 2009

Besser ist es, den Artikel davor auch zu lesen …

Ich finde es immer wieder enorm, welche Energie in fotokundigen Diskussionen bezüglich der Auswahl von Objektiven verschwendet wird. Natürlich, die Optik ist eine enorm wichtige Komponente in der fotografischen Arbeit. Ich habe auch auf meinem Blog schon ausführlich über diese Thematik geschrieben. Aber gleichzeitig habe ich auch gezeigt, dass mit der linsenlosen Kamera wundervolle Bilder entstehen können. Weitaus entscheidender für die Ausdruckskraft eines Bildes sind die Eigenschaften des Aufnahmematerials. (weiterlesen…)

Das hab ich nicht gewollt

Dienstag, 17. Februar 2009

Manchmal holen mich Ereignisse ein, die ich so nicht geplant habe. Gestern antwortete ich auf eine fotografische Technik-Frage und nach wenigen Stunden quoll mein E-Mail-Kasten fast über. Nebenbei ergab sich über twitter eine Diskussion über Filmmaterial und beim Spürsinn-Kameraladen wurde das Frühjahrsangebot für einen gigantisch guten Schwarzweißfilm verkündet. Seltsam, das alles in der volldigitalen Zeit. Bis Vorgestern tobte in der Foto-Branche der Glaubenskrieg „Digital versus Analog“ und bei mir schlagen nun die Interessierten für das eine und das andere Analog-Thema auf. Ausgerechnet bei mir, der sich irgendwie nicht entscheiden kann, ob er mehr dem einen oder anderen Lager angehört. (weiterlesen…)

Es geht ans Detail

Samstag, 07. Februar 2009

Die kleine Fotoschule – Viele Aktfotografen suchen die Nähe zum Nackten. Oft wird dieser Bereich auch „Body Part“ genannt. Manchmal können solche Bilder sehr reizvoll sein. Aber recht oft wirken sie, als hätte der Fotograf die natürliche Schamgrenze des Modells überschritten. Diese Bilder wirken schamlos. Eine gute Hilfe auf dem Weg zum Besseren ist die geschickte Lichtführung. Viel wichtiger ist jedoch die perspektivische Gestaltung. (weiterlesen…)

Frau am Fenster und Gegenlicht

Sonntag, 11. Januar 2009

Die kleine Fotoschule – Eines meiner liebsten Motive der Aktfotografie ist die Frau am Fenster. Ich liebe den Blick aus dem Fenster, weil die Perspektive in die Welt hinaus geht und nicht in einem Raum hängen bleibt. Fotografisch stellen solche Bilder immer wieder eine Herausforderung dar, weil ausschließlich mit vorhandenem, natürlichem Licht gearbeitet werden kann. (weiterlesen…)

Klassischer Akt ganz weich

Samstag, 10. Januar 2009

Die kleine Fotoschule – Die Ursprünge der klassischen Aktfotografie liegen in der Stilrichtung des Piktoralismus. Ich will hier nicht näher auf diese Stilrichtung eingehen, muss jedoch für die weiteren Ausführungen ein wenigen in die Fotogeschichte einsteigen. Piktoralistische Fotografie hatte eine einfache Lichtführung und war in sich weich gestaltet. Dies war zunächst von den Fotografen nicht geplant, sondern einfach Ergebnis des damaligen Fertigungsstandes der optischen Industrie. Mit der Zeit wurden die Objektive abbildungsschärfer, unempfindlicher gegen Reflexionen und die Entwicklung der Weichzeichner begann. Heute haben wir kontraststarke Objektive mit Vergütung und zudem noch weitere Hilfsmittel, um ein Bild in jedem Detail scharf und immer schärfer einzufangen. Manchmal stört dies bei Aktaufnahmen. (weiterlesen…)

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