Artikel mit ‘Verschlusszeit’ getagged

Bewegung bewegt

Donnerstag, 22. Juli 2010

Eine Revolution auszurufen ist die eine Sache – die Inhalte der Revolution zu erklären, die andere. Ich habe die Revolution in der künstlerischen Fotografie angezettelt, nun muss ich auch Inhalte erklären. Ein Thema ist die Bewegung. Der Doppelsinn dieser Aussage ist kaum zu überbieten. Eine Revolution ist immer eine Bewegung. Wenn es um Fotografie geht, also die Kunst des stehenden Bildes, ist das Einfangen von Bewegung schon etwas schwieriger. Eine der schwierigsten Aufgaben für einen Fotografen ist nach wie vor die Realisierung von Bewegungen in einem statischen Bild. Sicher hat jeder Fotograf bereits aus Zufall ein Bild mit Bewegungsunschärfen eingefangen. Dies jedoch geplant als Bildstil zu praktizieren, ist schwieriger als man glauben mag. Jetzt verbindet sich wohl die Revolution mit der „kleinen Fotoschule“. (weiterlesen…)

Die Qual der richtigen Belichtung

Sonntag, 19. April 2009

Noch immer beschäftigt mich die Frage eines wirklich Interessierten, der auf der Suche nach der richtigen Belichtung dummerweise das Wort Blende und Verschusszeit in den Mund genommen hat. Meinem Unmut über die darauf folgende Diskussion habe ich schon Luft gemacht. Nun will ich dann doch einen weiterführenden Rat geben und dachte sofort an das Zonensystem von Anselm Adams. (weiterlesen…)

Holga nackt

Sonntag, 08. Februar 2009

Aktfotografie mit der Holga Tilla wirft noch immer meine Lieblingskameras zu Schnäppchenpreisen ins Volk und ich blättere meine Bilddatenbank durch. Noch unveröffentlichte Bilder aus dem Bauch meiner Holga zu finden, ist gar nicht so einfach. Die meisten Bilder hängen in Galerien oder sind in meinem Buch enthalten. Aber da habe ich doch tatsächlich noch ein paar feine Sachen. Akt in Lomografie. Akt mit der Holga. Akt in Einmaligkeit. Aktkunst. (weiterlesen…)

Historische Zweifel

Freitag, 16. Januar 2009

In der Fotografie sind dreißig Prozent Können, dreißig Prozent Glück und der Rest teilt sich auf runde einhundertvierzig Nebensächlichkeiten auf. Als mir zum ersten Mal dieser Spruch um die Ohren gehauen wurde, wollt ich meine Kamera verkaufen um lieber Verkäufer in einem Teppichhaus zu werden. Wenn Fotografie so wenig vorhersehbar sein sollte, so dachte ich damals, wäre ich mit einer Ritsch-Ratsch-Klack bestens bedient. Kann sich noch jemand an die Ritsch-Ratsch-Klack-Kamera von Agfa erinnern?

Heute habe ich einen Anflug der Historienerzählerei. Kennt noch jemand die kleine Pentax A110? Das war ein Wunderding. (weiterlesen…)